Santa Fe de Bogotá

(21.11.2016) Angekommen... Zumindest körperlich. Mein Äußeres ist letzten Dienstag in ein Flugzeug gestiegen, dass Leticia und Bogota verbindet. Die einzige mögliche Verbindung. Ich meine, mein Kopf war auch mit dabei. Aber irgendwo dazwischen ist er abgesprungen. Nicht wie ein Fallschirmsprung, dass er mitten im Regenwald gelandet wäre. Er ist weitergeflogen. Ich hab ihn die Tage … Santa Fe de Bogotá weiterlesen

El Sentido

Epaaaa.... Ich bin in Kolumbien. Es fängt an... Langer Weg, viele Gedanken und noch mehr Worte darüber verloren. Jetzt wurde es wahr. Zugegeben, ich bin noch am anderen Ende und vollkommen abgeschnitten von dem Land, dass ich lieben lernen will und weit entfernt von mir altbekannten Gegebenheiten. Aber wat sull de Quatsch?! Kleinigkeiten lassen durchscheinen … El Sentido weiterlesen

Casita, mamita!

Ich sitze gerade auf dem Balkon eines Hauses in Manaus. Es ist 21.27 Uhr. Schon lange hat sich die Sonne von der Erdoberfläche mit ihrer schönsten Seite verabschiedet Die Hitze ist dennoch unausstehlich. Die stehende Luft, der Verkehr der 2,5 Millionenstadt und der Plastikstuhl unter mir tun wohl das restliche. Ich versuche mich zu erinnern … Casita, mamita! weiterlesen

Die vergessene Welt

Liebes Logbuch, Ich bin auf dem fernen grünen Kontinent angekommen. Mein erster Eindruck war überwältigend und verängstigend zugleich. Diese Menschen kommunizieren untereinander mit schönen Lauten. Es erinnert an einen singsang und nicht an eine harte, abgehackte Zusammenreihung von Wörten wie in unseren Gefilden. Allerdings verwirrt es mich noch immer, dass sie während einer Interaktion mit … Die vergessene Welt weiterlesen

Surama

Ich bin verzaubert von diesem Ort. Er hat so vieles zu geben und man kann hier so viel lernen. Surama ist eine unglaublich interessante Gemeinde. Eine dynamische Mischung aus Tradition und Moderne. Mitten im Urwald.Gesellschaftlich weiter entwickelt als manch ‘zivilisierte’ Gesellschaft bzw. als manches Dorf in Europa. Die Geschichte ist lang. Darum kürze ich sie ab und fange bei Granny an. Diese Frau ist alleinerziehend. 4 Kinder. Weil sie keine Möglichkeit hat im Dorf ihre Familie zu ernähren und die Gemeinde sie nicht vollständig unterstützen kann stellt sie den Antrag vor der Community einen kleinen Laden an der 6km entfernten Georgetown/Lethem Strasse zu eröffnen. Die Gemeinde verbiegt (zerbricht wäre falsch) ihre Tradition und lässt sie gewähren. Das ganze ist seit dem 1. September 11 Jahre her. Bei ihr wohne ich gerade. Kenneth ist einer ihrer Kinder. Mittlerweile hat jeder der Kinder von Granny eine Familie mit mindestens 2 Kindern. An der Kreuzung wohnen mittlerweile 17 Menschen, 3 Hunde und zahlreiche Hühner. Das Forschungs- und Naturschutzgebiet Iwokrama, das nördlich von Surama liegt, ist ein Segen für Granny. Zwischen 18 und 5 Uhr schließt es nämlich seine Pforten und lässt keinen Transitverkehr mehr durch. Autos aus dem Süden, sprich alle Busse von Lethem nach Georgetown (ca. 3-4 pro Tag), die normalerweise gegen 17 Uhr starten, müssen hier Rast machen und einen Teil der Nacht hier verbringen. Granny hat einen Shop in der sie … Surama weiterlesen